Nach dem wertvollen Überblick über die Förderlandschaft in der März-Ausgabe unserer Workshop-Reihe zur Kulturförderung soll es in der nächsten Runde praktisch werden. Am 15.04. um 18 Uhr in den Räumen von kunSTück e.V. (Rochusstraße 32) lernen wir das Handwerkszeug:
Wo kann und sollte ich Anträge stellen (und wo nicht)? Was kann ich genau beantragen? Und vor allem: Wie schreibe ich überhaupt einen Antrag?
Wir wollen euch beim schwierigen ersten Schritt in der konkreten Beantragung von Fördermitteln unterstützen. Dafür gehen wir anhand eines Beispiels für einen Projektförderantrag die einzelnen Schritte einer Antragstellung zusammen durch. Danach geht’s ans Eingemachte! Gemeinsam mit Elisabeth Pilhofer suchen wir nach der passenden Förderung für euer Projekt (das auch erstmal eine vage Idee sein darf) und bringen euch auf den Weg zur Antragstellung.
Elisabeth ist freischaffende Kulturmanagerin in München. Sie kennt die Welt der Kulturförderungen aus zwei Perspektiven: als ehemalige Sachbearbeiterin eines Förderprogramms und als Antragstellerin für verschiedene Produktionen in den Bereichen Tanz und Musik.
Erfahrung ist nicht nötig. Gerne mitbringen: Laptop und Projektideen. Alles weitere ergibt sich im Prozess.
Die Teilnahme ist kostenlos, der Platz allerdings diesmal auf 16 Personen begrenzt.
Melde dich jetzt an – entweder über Insta oder per E-Mail an anmeldung@spielraum-mainz.de und nenne uns dabei bitte deinen Vor- und Nachname und ggf., wo du kulturell aktiv bist (Name der Gruppe/Organisation/etc. oder als Einzelkünstler:in).
Hinweis: Bei der Veranstaltung werden ggf. Foto- und/oder Filmaufnahmen zum Zweck der Berichterstattung, Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit gemacht. Diese Aufnahmen sind verbunden mit der audio-/visuellen Darstellung von anwesenden Personen, wobei die Personenauswahl zufällig erfolgt. Mit der Anmeldung und Teilnahme erfolgt die Einwilligung der:des Teilnehmenden zur unentgeltlichen Veröffentlichung in vorstehender Weise und zwar ohne, dass es hierfür einer ausdrücklichen Erklärung durch die betreffende Person bedarf.
Kategorie: Austausch, Förderung und Vernetzung
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Praxis-Workshop: Wie schreibt sich ein Kulturförderantrag?
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Aufführung „Sein oder Nichtsein“ von „Die Kleinbürger“
Spielraum Mainz unterstützt Kulturakteur:innen aller Sparten und ihre Projekte, etwa mit Sichtbarkeit. Deshalb dürfen wir auch auf dem Plakat von „Die Kleinbürger“ stehen und herzlich mit einladen zu „Sein oder Nichtsein“ am 18./23./27.30. Juli, jeweils 20 Uhr, im Hörsaal P1 auf dem Campus der JGU. Die Kleinbürger schreiben dazu auf ihrem Instakanal (https://www.instagram.com/diekleinbuerger/):
Unser neues Plakat ist endlich da! Wir sind sehr glücklich über die Kooperation mit dem Mainzer @allianzhaus. Was wäre Kunst und Kultur denn ohne die Möglichkeit an wertvollen Austauschorten zu gedeihen?
Das @allianzhaus in Mainz ist ein solcher Ort, besteht bereits seit 1963 und darf uns nicht abhanden kommen.
Niedrigschwellige und vielseitige Angebote an Kultur und Subkultur sowie #Demokratiebildung, sind unverzichtbar für das Leben in einer nicht nur studentisch geprägten, sondern insgesamt vielfältigen Landeshauptstadt wie Mainz.
Deshalb werden wir einen Teil der Einnahmen für unser Stück SEIN ODER NICHTSEIN an den Verein Spielraum Mainz spenden. Da der Eintritt wie immer kostenlos bleibt, sind wir auf eure Unterstützung angewiesen❣️
Kommt vorbei, frönt der Kunst- und Kultur und wehret den Anfängen.
❗️TICKETS JETZT VERFÜGBAR! Link in der Bio.Wir planen derzeit auch mit einem Stand vor Ort zu sein und freuen uns jetzt schon auf den Austausch mit euch!
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Erster Förder-Workshop ein voller Erfolg
Wir sind noch immer baff! 🥰🥰
Die Resonanz auf unseren ersten Workshop zur Kulturförderung war überwältigend und für die Kulturszene in Mainz offenbar bitter nötig!
Beim Auftakt der Workshop-Reihe, gemeinsam veranstaltet mit ATELIER neun, hat Stephan Bock vom KulturBüro Rheinland-Pfalz in den voll besetzten Räumlichkeiten von kunSTück e.V. einen wertvollen Ein- und Überblick in die verschiedenen Fördermöglichkeiten durch Stadt, Land und Bund sowie verschiedene Stiftungen im Kulturbereich gegeben.
Die Teilnahme war für alle Anwesenden kostenlos und innerhalb von 24 Stunden bereits ausgebucht. Danke dafür!
Foto: Vanessa Evard -

Auftakt Workshop-Reihe zu Kulturförderung
Schnell anmelden: Ab 18. März machen wir uns gegenseitig schlau(er) mit Praxisworkshops zum Thema Kulturförderung 💰 Ist das unser Job? Nein. Machen wir es trotzdem? Ja 🤩
Denn so lange es in Mainz weiter an einer breiten und ausgewogenen institutionellen Förderung mangelt, die Kulturakteur:innen Sicherheit bietet, bleibt wenig anderes übrig als mühsames Einwerben von Projektfördermitteln. Mit „Darf ich Ihnen einen Antrag machen?“ bieten wir einander deshalb nicht nur Hilfe zur Selbsthilfe, sondern auch Gelegenheit, uns zu vernetzen und direkt ins Tun zu kommen:
Beim Kick-off (18.03., 18h, kunSTück, Rochusstr. 32) bekommt ihr dazu einen umfangreichen Überblick über Kulturförderung in Mainz, Rheinland-Pfalz und darüber hinaus. Bringt eure Projekte oder auch nur Ideen mit, bei denen ihr noch nicht wisst, wie ihr sie finanziert bekommt – nach dem Input gibt es Zeit für Fragen. Wir sind sehr glücklich, dass wir hierfür Stephan Bock gewinnen konnten: Stephan ist Gründer des KulturBüros RLP und der Seminarreihe „Kultur & Management“ und berät seit über 20 Jahren zu öffentlich-rechtlichen und privaten Förderprogrammen sowie zu Organisation und Existenzgründung.
Die Praxisworkshops der nächsten Monate laufen dann so ab:
👩🏻🏫 Ein:e Inputgeber:in aus unseren Reihen präsentiert 1-2 Förderinstrumente, bei denen er:sie bereits erfolgreich beantragt hat, und verrät Do’s & Dont’s.
🧠 Danach brainstormt ihr, was als Idee oder schon konkretes Projekt auf diese Förderungen passen könnte.
✍🏼 Nach kurzem Austausch geht es (vielleicht sogar zusammen?) direkt ans Schreiben des Antrags! Das Ziel: Die ersten drei Sätze auf dem bis dahin leeren Blatt – der Anfang ist gemacht.
🪩 Wer dranbleiben will, kann das vor Ort bei Drinks & Musik. Wer nur Drinks & Musik will, bleibt auch.
Zwischen den Praxisworkshops wird es ein weiteres spannendes Format in dieser Reihe für euch geben, stay tuned…
Das alles ist eine Veranstaltung von Spielraum Mainz gemeinsam mit ATELIERneun e.V. in den Räumen von kunSTück e.V. und für euch gratis. Anmeldung jeweils vorher über Insta oder anmeldung@spielraum-mainz.de -

„Sichtbarunsichtbar“: Mainzer Kulturschaffende in Raumnot zu Fotoaktion aufgerufen
„Kommt mit aufs Foto“ heißt es am Donnerstag, 30.03. um 17.30 Uhr vor dem Allianzhaus für alle Kulturschaffenden, die keinen bzw. keinen geeigneten oder bezahlbaren Raum zur Verfügung haben. Mit ihrem Projekt „sichtbarunsichtbar“ erstellt Vanessa Evard im Rahmen des Kulturrundgangs PART erstmalig einen fotografischen Überblick und persönliche Portraits von Mainzer:innen, deren (nicht nur räumliche) Bedarfe trotz ihres vielfältigen kulturellen Wirkens in unserer Stadt allzu oft unsichtbar bleiben. „Mitmachen können alle Kulturschaffenden aus Mainz, Einzelpersonen wie Gruppen und Organisationen, die keinen Raum haben oder zwar einen Raum haben, der aber nicht geeignet oder kaum bezahlbar ist“, so Evard, die in Mainz Architektur studiert hat und jetzt als Fotografin arbeitet. Wer mitmachen und sichtbar werden will, kann einfach eine E-Mail schicken an sichtbar@vanessaevard.de mit Vor- und Nachname sowie kurzer Info zur eigenen kulturellen Aktivität. Dabei ist es egal, ob man nur hobbymäßig, ehrenamtlich oder beruflich kulturschaffend aktiv ist.
„Die Raumsituation und -bedarfe für Kultur werden seit Jahren in der öffentlichen Debatte wie auch im Kulturentwicklungsprozess auf Stadtebene bemängelt“, so Daniel Sieben von der unabhängigen Initiative „Spielraum“. Der Allianzhaus-Fanclub setzt sich für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Kulturstandortes an der Großen Bleiche ein und hat dafür im OB-Wahlkampf von allen Kandidierenden einhellige Unterstützung für die Vision erhalten, das bestehende Angebot zu einem möglichst vielfältigen und bezahlbaren gesellschaftlichen und kulturellen Zentrum im Gebäudebestand auszubauen. Laut Spielraum sollen im Allianzhaus so auch nicht-öffentlich finanzierte Kulturakteure den Platz finden, den sie so dringlich brauchen.
Mit „sichtbarunsichtbar“ soll daher unabhängig von der Zukunft des Allianzhauses auch der Startschuss gegeben werden für eine konkrete Untersuchung zur Raumsituation und Raumbedarfen von Kulturschaffenden in Mainz. Die geplante Befragung soll die aktuelle Lage der Kulturakteure für die Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung erstmals systematisch aufbereiten. Die Ergebnisse sollen übrigens auch in den künstlerischen Prozess des Foto-Projekts von Vanessa Evard zurückfließen.
Foto: Vanessa Evard
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Kommt mit aufs Foto bei „sichtbarunsichtbar“ 📸
Du bist oder ihr seid Kulturschaffende in Mainz, aber ohne Raum – oder mit Raum, aber der ist nicht geeignet und/oder kaum bezahlbar? Dann macht mit bei der ersten, sichtbarmachenden Fotodokumentation „sichbarunsichtbar“ von @vanessaevard feat. Spielraum @allianzhaus.
Wann: @part.mainz am 30.03.2023, 17.30h
Wo: vor dem Allianzhaus (Große Bleiche 60-62), nähere Infos nach Anmeldung per Mail an sichtbar@vanessaevard.de 📮
Zeigt, wie vielfältig die Kulturszene und wie groß der Bedarf an gutem, bezahlbarem Raum für Kultur in Mainz ist!
🍈 Jetzt anmelden und mitmachen!
Über „sichtbarunsichtbar“:
Mit ihrem Projekt erstellt Vanessa Evard erstmalig einen fotografischen Überblick und persönliche Portraits der Menschen, deren (nicht nur räumliche) Bedarfe trotz ihres vielfältigen kulturellen Wirkens in unserer Stadt allzu oft unsichtbar bleiben. Das Projekt soll zugleich den Startschuss geben für eine Datenerhebung zur realen Raumsituation und Raumbedarfen von Kulturschaffenden in Mainz für eine fundierte öffentliche Sichtbarmachung der aktuellen Lage durch Spielraum. Die Daten sollen später auch in den künstlerischen Prozess des Projekts einfließen.
Vanessa Evard hat Architektur in Mainz studiert, arbeitet als Fotografin und ist Teil von Spielraum. >>> vanessaevard.de
PART ist „die Nacht der Kunst und Kultur in Mainz, für die Galerien, Ateliers und Pop-Ups ihre Türen öffnen“. >>> partpartpart.deFoto: Vanessa Evard
