Kategorie: Kulturstandorte

  • Aktion: #REPAIR – Gemeinsam Stadt reparieren

    Aktion: #REPAIR – Gemeinsam Stadt reparieren

    Am 24.04.2024 veranstaltet die Initiative „#repair gemeinsam.Stadt.reparieren“ eine gemeinsame Aktion, Ausstellung und Gesprächsrunde am Kulturstandort Allianzhaus. Gemeinsam mit Spielraum Mainz, Die Betonisten (@die_betonisten) und Architects for Future Main (@architects4future.mainz) wird diskutiert über die dreifache Forderung nach
    – einer Stadt, die Bestand bewahrt,
    – einer Stadt, die Kulturräume erhält und
    – einer zirkulären Stadt,
    und wie diese am Kulturstandort Allianzhaus gelebt und gefördert werden kann.

    Zusammen setzen wir uns für den Erhalt des Kulturstandortes Allianzhaus ein und freuen uns, wenn auch ihr mit eurem Kommen ein Zeichen für den Erhalt setzt.

    Ab 17.30 Uhr geht es im Schon Schön, Große Bleiche 60-62, Mainz los. Ab 18 Uhr beginnen die Gespräche. Im Anschluss können wir uns bei Musik und Getränken austauschen, die Ausstellung genießen, tanzen und uns gemeinsam für eine lebenswerte und nachhaltige Stadt einsetzen.

    Wir freuen uns auf euer Kommen.

  • Kaiser Talk feat. Spielraum Mainz / Daniel Sieben

    Kaiser Talk feat. Spielraum Mainz / Daniel Sieben

    Unser Vorstandsmitglied Daniel Sieben war zu Gast im Kaiser Talk und hat ein bisschen darüber geplaudert, warum Mainz Orte für Kultur wie das Allianzhaus braucht. Danke für die Einladung!

    Die ganze Folge findet ihr auf der Site vom Offenen Kanal Mainz:

    https://www.ok-mainz.de/sendebeitrag/kaiser-talk-21/

  • Keine Experimente! Spielraum Mainz fordert dauerhaften Erhalt des HdE im Allianzhaus

    Keine Experimente! Spielraum Mainz fordert dauerhaften Erhalt des HdE im Allianzhaus

    Die Umzugspläne für das „Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz“ (die AZ berichtete) stoßen in der Stadtgesellschaft auf Unverständnis und Widerspruch. „Tausende Menschen gehen auch in Mainz auf die Straße, um für unsere Demokratie zu kämpfen, viele davon zum ersten Mal. Das zeigt, wie wichtig Demokratiebildung und Erinnerungsarbeit sind“, so Spielraum Mainz. „Ausgerechnet in diesen Zeiten gefährdet man mit hektischen Umzugsplänen die Existenz des wichtigsten Demokratie-Lernorts unserer Stadt. Das ist ein fatales Signal. Eine Verlegung aus dem Allianzhaus an den Rand der Innenstadt ist aus unserer Sicht unnötig und wäre ein schwerer politischer Fehler“. 

    Die Arbeit und Stellen der Mitarbeitenden des Haus des Erinnerns hängen an den noch immer unsicheren Fördermitteln aus dem Programm „Demokratie leben“, finanziert durch den Bund. Die wird es aber wohl nur geben, wenn das Haus des Erinnerns nachweisen kann, dass es wie bisher im Allianzhaus sichere Räumlichkeiten hat. 

    „Das Haus des Erinnerns ist im Allianzhaus ein echter Publikumsmagnet: Knapp 4.500 Jugendliche und Erwachsene haben allein im letzten Jahr die vielen verschiedenen Workshops und Veranstaltungen besucht. Sichtbarkeit und Barrierefreiheit sind für diese wichtige Einrichtung zentrale Standortfaktoren und im Allianzhaus ideal gegeben“, so Spielraum. Auch die Räumlichkeiten wären im Allianzhaus der Zukunft, wie von der Spielraum-Initiative vorgeschlagen, optimal, wenn das Haus des Erinnerns dort ein bis zwei weitere und bedarfsgerechte Räume für Workshops bekäme und einen größeren Veranstaltungssaal mitnutzen könnte. „Wir werben deshalb nachdrücklich dafür, dass sich die Stadt auf den Weg macht und das Allianzhaus als vielfältigen Kulturstandort erhält und weiterentwickelt, ausdrücklich auch mit dem Haus des Erinnerns.“ Für das Haus des Erinnerns wäre derzeit aber wohl vor allem schnell ein Beschluss durch den Stadtrat wichtig, der eine dauerhafte Bereitstellung von Räumlichkeiten durch die Stadt garantiert, idealerweise gut sichtbar im Allianzhaus mitten im Regierungsviertel. Für die Existenzsicherung des Haus des Erinnerns sieht Spielraum alle Parteien in der Pflicht: „Die Stadt sollte hier keine Experimente, sondern mehr Demokratie wagen.“

    Foto: Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz / Markus Kohz

  • Allianzhaus auf Denkmalliste ist ein toller erfolg

    Allianzhaus auf Denkmalliste ist ein toller erfolg

    jetzt sollte die Stadt das Gebäude kaufen und die Kulturszene bei der Weiterentwicklung einbinden

    Die Initiative Spielraum begrüßt den Beschluss der Denkmalbehörde, das Allianzhaus in die Liste denkmalgeschützter Gebäude aufzunehmen. Die Entscheidung unterstreicht nicht nur die architektonisch herausragende Stellung und die städtebauliche Bedeutung des Gebäudes, sondern auch das große öffentliche Interesse und den hohen Nutzen solch kulturell vielfältiger Orte für den Standort Mainz. Mit der Eintragung ist es jedoch nicht getan: jetzt gilt es, eine vielfältige, bezahlbare (sub)kulturelle Weiterentwicklung des Kulturstandorts zu betreiben.

    Der Kulturstandort Allianzhaus ist seit vielen Jahren eine urbane Oase und ein Knotenpunkt im Zentrum von Mainz, der Raum für Kunst und Kultur, Musik, Theater, Tanz, Demokratiebildung und Austausch bietet. Die Initiative Spielraum setzt sich für den Erhalt und Ausbau dieses vielseitigen Kulturstandorts ein.

    „Die Aufnahme in die Liste der denkmalgeschützten Gebäude ist ein wichtiger Schritt, um bestehende Orte für Kultur zu schützen und neue Räume zu eröffnen“, zeigt sich Marie Kaiser von der Initiative erfreut.

    Mit dem Erhalt des Gebäudes sind vielfältige erweiterte Nutzungskonzepte denkbar: Neben den bestehenden Angeboten beispielsweise dringend benötigte Proberäume, Werkstätten und Aufführungsmöglichkeiten. All das in zentraler Lage und zu bezahlbaren Mieten. Das schafft Sichtbarkeit und Planbarkeit für die bereits jetzt sehr engagierte und vielfältige Mainzer (Sub)Kulturszene. 

    Wir von Spielraum sehen, dass der Bedarf für kulturelle Räume in der Mainzer Innenstadt wächst, während zugleich der verfügbare Platz weiter schrumpft oder in die Stadtperipherie verdrängt wird. Zugleich sind wir überzeugt, dass in den bestehenden Räumlichkeiten des Allianzhauses – in modernisierter und gegebenenfalls erweiterter Form – ein vielfältiges Kulturangebot möglich ist, von dem viele Mainzer*innen profitieren können. Eine Investition in das Gebäude und damit Erhalt des kulturellen Angebots und architektonischen Bildes wird das Stadtbild positiv prägen und die Lebensqualität verbessern. Nicht zuletzt braucht eine Universitätsstadt, die angesichts des demografischen Wandels zunehmend im Wettbewerb um Studierende steht, solche nicht durchkommerzialisierten Orte der Begegnung und der (Sub)Kultur – auch und gerade mitten in der Stadt.

    Unser Dank gilt den Betonisten sowie den Architects for Future, die die Aufnahme in die Liste denkmalgeschützter Gebäude maßgeblich vorangetrieben haben.

    Foto: Vanessa Evard

  • Fabio Gamberetti: „Alle für Kunst“ – Song Zum Allianzhaus

    Fabio Gamberetti: „Alle für Kunst“ – Song Zum Allianzhaus

    Fabio Gamberetti (@fabiogamberetti_art) hat mit „Alle für Kunst“ einen Track für den Erhalt des Allianzhauses als Kulturstandort, über die Mainzer Kulturszene und Spielraum Mainz geschrieben. Wir sind mehr als gerührt! Danke 🧡

    Unter diesem Link könnt ihr reinhören…

    Foto: Max Jakob (@ma_jakob)